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BIFO - Beratung für Bildung und Beruf
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75 Gemeinden sind bei BIFO-Projekt dabei

Wenige Tage vor dem Zeugnis sind immer noch einige Schulabgänger ohne fixe Arbeitsstelle bzw. Schulplatz. Vor gut einem Jahr startete BIFO in Kooperation mit dem Land Vorarlberg, AMS, Landesschulrat und Gemeindeverband ein Projekt, das arbeitsuchende Jugendliche direkt in ihrem Wohnort unterstützt.

Mittlerweile sind es 75 Gemeinden, die mit Unterstützung von insgesamt 30 Gemeindebeauftragten ihre direkte Hilfe anbieten. Die ganzjährigen Anlaufstellen sind in Rathäusern, Gemeindeämtern oder in Sozialsprengeln untergebracht. Die jeweiligen Beauftragten nehmen Kontakt zu jenen Schulabgängern aus der Heimatgemeinde auf, die laut Schul-Meldesystem noch keinen Job bzw. Schulplatz gefunden haben. Je nach Bedarf folgen Beratungsgespräche, ein mögliches Jobcoaching, Unterstützung bei Bewerbungen oder Schnupperplätzen.

Niederschwelliger Zugang
Die Gemeindebeauftragten arbeiten eng mit den Schulen, dem BIFO und dem AMS zusammen. Manche Regionen wie das Leiblachtal, das Montafon oder die Kummenberggemeinden haben sich zu einer Beratungsstelle zusammengeschlossen. „Ein niederschwelliger Zugang erleichtert besonders benachteiligten Jugendlichen die Arbeitssuche“, weiß Landeskoordinatorin Karin Sturn vom BIFO. „Mit diesem intensiven Unterstützungsangebot erhält wirklich jeder interessierte Jugendliche eine reale Chance auf einen beruflichen Einstieg“, ist Sturn überzeugt.

Seit April 2008 wurden durch dieses Meldesystem 726 Jugendliche registriert, davon werden 300 durch Gemeindebeauftragte betreut, weitere 300 arbeitsuchende junge Leute werden vom AMS und 100 durch IfS-Dialog beziehungsweise BIFO betreut. Einige Jugendliche haben bereits selbst eine Lehrstelle gefunden. Die endgültige Bilanz wird im Herbst dieses Jahres erstellt.

Mehr Informationen: Karin Sturn, Landeskoordinatorin im BIFO, Telefon 05572-31717-19, Mail: karin.sturn@bifo.atwww.bifo.at

 

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